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Wirbellose im Aquarium halten

Meist werden nur Fische im Aquarium gehalten, allerdings ist seit einigen Jahren ein starker Trend weg von den Fischen, hin zu Wirbellosen zu erkennen. Es werden häufig Garnelen, Schnecken und Krebse im Aquarium gehalten. Teilweise als Ergänzung im Gesellschaftsaquarium, teilweise aber auch in reinen Artaquarien, in denen ausschließlich eine Tierart gehalten wird. Im Folgenden wollen wir einen Überblick geben welche Wirbellose sich für die Haltung eignen und welche Besonderheiten gelten.

Zwerggarnelen sind inzwischen in vielen Tierhandlungen in den unterschiedlichsten Farben und Mustern erhältlich. Neben knallroten Sakura-Garnelen, Gelben Garnelen oder grünen Garnelen sind auch Rot-Weiße Garnelen oder auch Garnelen mit Tigermuster erhältlich. Jedoch unterscheiden sich bei den Garnelen nicht ausschließlich die Farbe und die Musterung sondern auch die Haltungsbedingungen. Arten wie die Sulawesigarnelen benötigen sehr weiches, speziell aufbereitetes Aquarienwasser. Andererseits gibt es auch Arten wie die Redfire-Garnelen oder die Tigergarnelen, die sehr tolerant gegenüber den Wasserbedingungen sind und in fast jedem Wasser gehalten werden können. Daher sei Anfängern empfohlen eine Garnelenart zu wählen, die robust ist und dem Anfänger auch leichte Haltungsfehler verzeiht. Garnelen müssen unbedingt in Gruppen von nicht weniger als 10 Exemplaren gehalten werden. Sie lieben eine dichte Bepflanzung mit Aquarienpflanzen und einen feinen Bodengrund. Eine hochwertige Filteranlage darf auch nicht fehlen.

Auch wenn Schnecken im Aquarium unerfahrene Aquarianer oft dazu verleiten diese sofort zu bekämpfen haben die Aquarienschnecken in der Regel positiven Einfluss auf das Wasser und die Sauberkeit im Aquarium. Essensreste und abgestorbene Pflanzenteile werden von den Aquarienschnecken sofort gefressen und somit das Aquarium sauber gehalten. Speziell gefärbte Aquarienschnecken wie beispielsweise die roten, blauen und braunen Posthornschnecken oder auch die Rennschnecken können bereits in einem kleineren Aquarium mit nur 10 bis 20 Liter Beckeninhalt gepflegt werden. Viele Aquarienpflanzen und ein hochwertiger Filter sollten auch hier nicht fehlen. Ideal erscheint auch die Vergesellschaftung von Zwerggarnelen und Aquarienschnecken.

Natürlich ist es auch möglich Krebse im Aquarium zu halten. Aufgrund der Körpergröße der meisten Krebsarten sollte das Aquarium jedoch eine passende Größe von über 150 Litern aufweisen. Eine Ausnahme bilden Zwergkrebse wie der CPO, für ein oder zwei Pärchen CPO ist ein Aquarium mit einem Inhalt von 50 Litern ausreichend. Bei der Wahl der Krebsart sollte man sich von einem Fachmann beraten lassen. Einige Krebsarten sind sehr zänkisch, andere sind wahre Kletterkünstler und nutzen jede Möglichkeit um aus dem Aquarium zu entkommen. Hilfe findet man bei langjährigen Züchtern und den örtlichen Aquarienvereinen. Auch im Internet findet man viele Informationen wie beispielsweise auf http://www.wirbellosen-aquarium.de/. Hier werden zahlreiche Krebsarten vorgestellt und auf ihre speziellen Ansprüche bei der Haltung eingegangen.

(Gastartikel von Claudia Wartmann)

Quelle: http://www.amogi.de/feed/



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